Chronik

Jürgen Päschel

Aus dem kleinen Bestattungshaus ist ein Unternehmen erwachsen, das wir im Laufe der Zeit sowohl technisch, durch Erweiterung unseres Fuhrparks, als auch menschlich immer weiter optimieren konnten.

In und um Leipzig sind wir als freundliches, familiäres und korrektes Bestattungsunternehmen bekannt.

Diesen Ruf konnten wir nur durch das Vertrauen der Trauerhäuser erlangen, die wir auf ihrem Weg ein Stück begleiten durften. Dafür sind wir sehr dankbar.


1999

Stuttgarter Allee

Herr Jürgen Päschel ist seit 1999 im Leipziger Westen als Bestatter tätig. Die erste Geschäftsstelle wurde in Grünau in der Ringstraße eröffnet. Im Laufe des Jahres wurde Herrn Päschel jedoch deutlich, daß die Büroräume nicht die erwünschte Frequentierung erreichten. Er schaute sich in Grünau um und entdeckte in der Stuttgarter Allee nahe dem Allee-Center ein großes Ladenlokal, welches seinen Vorstellungen entsprach.


2001

Stuttgarter Allee

Im Januar 2001 zogen wir in die großen Geschäftsräume der Stuttgarter Allee 19. Mit viel Mühe und Liebe zum Detail wurde das Büro umgebaut, eingerichtet und dekoriert. Damit Herr Päschel seinen Verpflichtungen nachkommen konnte, vertrat ihn stundenweise Frau Rosemarie Deiter im Büro. Ihre mütterliche und warme Art, sowie Ihr umfangreiches Wissen bereicherten unser Bestattungshaus ungemein und so machten wir uns auch außerhalb von Grünau einen Namen.


Herr Rolf Welz

2003

2003 erfuhr die Stuttgarter Allee eine Umgestaltung. Eine schwere Zeit für uns, da das Büro zeitweise nur durch den Stadtteilladen nebenan oder den Hintereingang zu betreten war. Aber Herausforderung sind dazu da, daß man sie annimmt und das Ergebnis entschädigte uns.
In diesem Jahr stieß Herr Rolf Welz zu uns. Seine Erfahrungen bestärkten uns in der Ansicht, daß er gut zu uns passt.


2004

Da sich unser Fuhrpark auf einen Chrysler beschränkte, wurde im Frühjahr 2004 ein VW Transporter angeschafft, der eine dunkelblaue Folie mit goldener Aufschrift erhielt.




Da Frau Deiter krankheitsbedingt ausfiel, kam im Januar 2004 Frau Antje Schmidt zu uns.

Am 28. Mai 2004 starb unsere Rosi.

Auch für uns, die jeden Tag mit dem Tod zu tun haben, ein großer Schock und ein unendlich schmerzlicher Verlust.


2005

Im Jahre 2005 erhielt die Päschel-Familie Zuwachs. In Zwenkau in der Leipziger Straße wurde von Frau Kerstin Päschel eine weitere Geschäftsstelle eröffnet. Der Wunsch von Frau Päschel war es, ihren Mann zu unterstützen und ihre langjährigen Erfahrungen als Krankenschwester mit einzubringen.

Die neue Geschäftsstelle verlangte auch nach einem neuen Fahrzeug, welches die Überführungen im Leipziger Land absichern sollte.

Aufgrund des stetig wachsenden Unternehmens mussten wir personelle Aufstockungen vornehmen.

Wir entschieden uns für Frau Cornelia Hornig. Als sogenannter Springer kann sie jedes Büro besetzen und ist damit eine große Hilfe.

Es folgten weitere Geschäftseröffnungen...

Ende 2005 in Neukieritzsch und Anfang 2006 in Groitzsch.


2006

Frau Sabine Bohne besetzt seitdem die Geschäftsstelle in Groitzsch.
Wir hätten keine bessere Wahl treffen können!
Ihre liebevolle umsorgende Art machte sie von Anfang an bekannt und beliebt.

Im gleichen Jahr wurde ein Grundstück in Markkleeberg neben dem Kommunalen Friedhof in der Hauptstraße erworben.
Ein modernes Bestattungshaus mit Trauerhalle, Klimaraum und großem Lager sollte hier entstehen.

Unser erstes Auftreten in Markkleeberg begann mit einem Missgeschick...

Ein kleiner Unfall bei Baggerarbeiten setzte Markkleeberg für 20 Minuten ins Dunkle. Ein 10 KV-Kabel war nicht an seinem vorgeschriebenen Platz und fiel dem Bagger zum Opfer.

Doch solche kleine Unfälle schrecken uns nicht ab.
Mit Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit und unter Einbeziehung drei neu eingestellter Kräfte, nahm das Projekt Gestalt an.

Eröffnungstermin für das Bestattungshaus: 30. November 2006.

Am 30. Juni 2006 entschlossen wir uns schweren Herzens das Geschäft in Neukieritzsch aufzugeben.
Nach einem Jahr ohne erkennbare Resonanz gab es nur diese Möglichkeit, um größere Verluste zu vermeiden.

Seit September 2006 bilden wir einen Lehrling zur Bestattungsfachkraft aus. Christian Päschel soll das Familienunternehmen einmal fortführen.
Drei Jahre pendelt er zwischen Berufsschule in Bad Kissingen und dem Ausbildungsbetrieb in Leipzig hin und her.
Wir hoffen, aus ihm einen guten Bestatter zu machen.


2007

2007 geht auch unser Chef wieder zur Schule. Herr Päschel wird zum Fachgeprüften Bestatter ausgebildet.
Im November kann er die Urkunde entgegennehmen und ist jetzt ...
... Fachgeprüfter Bestatter.

Am 30. November 2007 traf uns das Schicksal ganz hart.
Den Aufenthalt in der KfZ-Werkstatt überlebte unser Chrysler nicht.
Der Lehrling der Werkstatt unternahm nachts eine Probefahrt, wobei er einen schweren Verkehrsunfall verursachte.


2008

Der Anblick unsres Chryslers war für alle nur schwer zu ertragen.
Wir brauchten ein neues Fahrzeug.

Der Neue wurde ein Mercedes Benz Vito und kam im Januar 2008 zu uns. Nach dem Umbau zum Bestattungswagen und Beschriftung ergänzt er nunmehr unsere Fahrzeugflotte.

Im Jahre 2008 erfolgten weitere Um- und Ausbauarbeiten am Dienst- und Lagergebäude in Markkleeberg.

Kevin Weber kam im Jahre 2008 als Bestatter in unser Unternehmen.


2009

Im Januar 2009 wollten wir es noch einmal wissen und eröffneten eine neue Geschäftsstelle in Böhlen. Frau Ines Koch, die aus Böhlen stammt, übernahm dieses Büro.


2010

Im Jahre 2010 erfolgten umfangreiche Investitionen in Geschäfte und Fahrzeuge. Die Geschäftsstelle Grünau wurde komplett renoviert und umgestaltet. Neue Dekorationen und ausgewählte Präsentationen unterstreichen unsere gute Arbeit.

Dringend notwendig wird der Umzug unsere Geschäftsstelle in Groitzsch. Große helle Räume in der ehemaligen Post werden unser neues Zuhause. Frau Bohne präsentiert und eröffnet am 1. Mai 2010 voller Stolz das Bestattungshaus Päschel in Groitzsch in der Schulgasse 2 Ecke Breitstraße.

Herr Mario Munkelt und Herr Horst Schumann bereichern seit 2010 unser Bestattungshaus mit ihren Erfahrungen und ihrer Einsatzbereitschaft. Das sind notwendige Qualitäten, die uns in unsere Arbeit voranbringen und stetig verbessern.

Da Leipzig im nächsten Jahr Umweltzone wird und wir nicht damit rechnen, daß unser Oldtimer der VW T4 eine grüne Plakette bekommt, müssen wir uns leider von ihm verabschieden.
Er hat uns treue Dienste erwiesen. Aber Ersatz muss her.
Nicht ganz ohne Stolz präsentieren wir den nagelneuen Vito.

Wir entschieden uns, die Geschäftsstellen in Markkleeberg zu erweitern. Das Grundstück nebenan bietet sich gut an, um eine großzügige und vielseitige Steinausstellung zu präsentieren.
Steinmetzmeister Karl-Heinz Kühn steht uns mit seinem Wissen & Können zur Seite und garantiert eine termingerechte und fachlich versierte Arbeit.

Frau Hiltrud Zanirato bitten wir im Jahr 2010 Mitglied der Päschelfamilie zu werden.
Die ehemalige Standesbeamtin von Neukieritzsch unterstützt als gute Seele die Damen im Landkreis.

Am 1. September 2010 wird unsere Filiale in der Franz-Mehring-Straße 4 in Leipzig-Gohlis eröffnet. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen, nach Gohlis zurückzukehren.

Frau Cornelia Hornig übernimmt die Geschäftsstelle am Coppiplatz sehr gern.

Diese Jahr (2010) geben wir einem jungen Mann die Chance, ein 1-jähriges Praktikum in unserem Betrieb zu absolvieren.


In Herrn Tom Schmidt wird viel Hoffnung gesetzt. Wir wollen uns entscheiden, ob er ab 2011 ein Auszubildender zur Bestattungsfachkraft wird.

Ende des Jahres 2010 müssen wir uns von unserem treuen Wachhund in Markkleeberg verabschieden. Er schläft nach einer langen schweren Krankheit in unsren Armen für immer ein. Für alle ein sehr trauriger Tag. Er bleibt immer in unseren Herzen.


So hart es auch für uns war, wussten wir, daß wir wieder einen Wachhund für Markkleeberg brauchten und so entschieden sich Herr und Frau Päschel mit scharfem Blick für diese zwei.

Kara und Giro haben ein neues Zuhause und sind der ganze Stolz des Unternehmens.





Ein ganz besonderer Höhepunkt für das Jahr 2010 ist der erfolgreiche Abschluss von Herrn Jürgen Päschel als Funeralmaster (Bestattermeister).

Wir dürfen uns jetzt Meister- & Ausbildungsbetrieb nennen.


2011

Ab 2011 bilden wir wieder aus. Wir entscheiden uns nach langem Überlegen für zwei Auszubildende zur Bestattungsfachkraft. Herr Tom Schmidt wird nach seinem praktischen Jahr nunmehr in dem Beruf ausgebildet und Frau Dominique Dilßner, die uns ebenfalls in mehreren Praktikas überzeugte. Beide unterschrieben im Juli ihre Lehrverträge.
Wir wünschen ihnen viel Glück.


2012

Im Laufe des Jahres 2011 ergaben sich im Geschäft Gohlis räumliche und bauliche Schwierigkeiten, die uns veranlassten, ein neues Geschäft zu suchen. Seit dem 1. Januar 2012 befindet sich unsere Filiale Gohlis in der Michael-Kazmierczak-Straße 25 / Ecke Coppistraße.
Hier fühlen wir uns richtig wohl.

Aufgrund einer Unachtsamkeit wird unsere Kara am 31.01.2012 Mutter von 13 Welpen. Recht unerfahren wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was da auf uns zu kommt. Füttern, streicheln, Haufen wegmachen, spielen usw. Die Tierärztin freut sich, weil es ständig was zu tun gibt.

Den Verlust des Chryslers konnte unser Chef nicht überwinden und siehe da, jetzt hat er wieder einen.


2013

2013 steht ein neues Bauprojekt an. Groitzsch erhält ein neues Heim.
Im ehemaligen Ärztehaus in der Bahnhofstraße sollen Büro-, Abschieds- und Begegnungsräume entstehen. Wir sind sehr beeindruckt von den Visionen unseres Chefs. Natürlich läuft nicht alles wie geplant und deshalb ist noch kein Eröffnungstermin bekannt.

Im Frühjahr beginnt Christian Päschel mit der Ausbildung zum geprüfter Thanatopraktiker. Wir möchten Angehörigen über eine hygienische Totenversorgung hinaus, eine einwandfreie Aufbahrung eines Verstorbenen gewährleisten. Die Ausbildung beinhaltet auch ein Auslandspraktikum. Wir sind gespannt, wohin es ihn verschlägt.

Herr Kevin Weber möchte sich einer neuen Herausforderung stellen und verlässt uns im Juli 2013. Wir bedauern dies und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Herr David Rodigast wird dafür unser neues Teammitglied. Seine Jugend spornt uns neu an.

Am 26. Juli 2013 feierten wir Richtfest in Groitzsch. Jetzt ist es nicht mehr lang.

Ab August 2013 müssen wir uns ernsthaft für eine Neubesetzung der Filiale Gohlis bemühen. Frau Hornig, die seit Anfang des Jahres krankheitsbedingt ausfällt, wird nicht zurückkehren. Wir müssen in diesem Jahr viele Federn lassen. Eine Annonce in der Zeitung bringt uns Frau Cornelia Ngosté.

Am 8. November 2013 feierten wir zwei Anlässe. Zum Ersten die Einweihung unseres neuen Schmuckstückes in Groitzsch und den runden Geburtstag unseres Chefs.
Viele Gäste bestaunten das Ergebnis, welches in so kurzer Zeit zustande kam. Wir sind mächtig stolz und bewundern unseren Chef für seinen Ehrgeiz.

Da unser alter Vito als Baustellenfahrzeug umgerüstet wurde, entschloss sich unser Chef für den Chrysler einen Zwillingsbruder zu besorgen.


2014

2014 beginnt mit einer schlechten Nachricht. Unser Viersargtransporter wird laut Werkstatt den nächsten TÜV nicht überstehen. Wir müssen einen Entscheidung treffen. Im Februar erstehen wir einen nagelneuen Ford Transit Custom, der zum modernen Bestattungsfahrzeug umgerüstet wird.

Aufgrund der personellen Veränderungen gibt es Mitte des Jahres ein neues Teamfoto. Stark und gefestigt gehen wir neuen Aufgaben entgegen. Da unsere Fahrzeuge Teil unseres Teams sind, dürfen sie auch mit drauf.

Am 8. Juli 2014 besteht unsere Dominique Dilßner ihre Gesellenprüfung zur Bestattungsfachkraft. Wir begrüßen sie ab dem 9. Juli 2014 als neue Mitarbeiterin in unserem Unternehmen. Sie wird gemeinsam mit Frau Schmidt die Geschicke im Hauptgeschäft in Grünau leiten und steht auch als Vertretung für die Filiale Gohlis zur Verfügung.

Am 22. Juli 2014 schafft es auch Tom. Er wird ein neues Mitglied unseres Fahrdienstes.

Wir freuen uns sehr, beide Lehrlinge zu guten Bestattungsfachkräften ausgebildet zu haben und auch beide in unserem Unternehmen zu behalten. gesellenprüfung tom schmidt


Und die Prüfungen reißen nicht ab. Am 05. August 2014 besteht Christian Päschel seine Prüfung zum Geprüften Thanatopraktiker. Wir können nun bei uns und auch für Bestatterkollegen im Umkreis, eine fachgerechte Versorgung und alle Maßnahmen zur ästhetischen und hygienischen Aufbahrung eines Verstorbenen anbieten, um eine würdevolle Abschiednahme zu gewährleisten.

Dafür haben wir einen modernen Versorgungsraum geschaffen.

Herzlichen Glückwunsch an unseren Nachwuchs.

Das habt Ihr toll gemacht.


Ende August erfahren wir, dass unsere Dominique beim Praktischen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks für Bestattungskräfte als Landessiegerin hervorgegangen ist. Am 12. September 2014 werden wir als Ausbildungsbetrieb und natürlich auch Dominique im Rahmen der Freisprechungsfeier mit einer entsprechenden Urkunde durch den Bundesverband Deutscher Bestatter in Münnerstadt ausgezeichnet.

Besser geht es doch nicht.

Seit September diesen Jahres stellen wir uns erneut der Herausforderung und bilden einen jungen Mann zur Bestattungsfachkraft aus.

Wir wünschen Nick Färber viel Glück und große Erfolge.

Da wir unterschiedliche Wege gehen, trennen wir uns im September von Tom Schmidt.


2015

Der Ruhestand ist das,
worauf man sein ganzes Leben lang hinarbeitet
und sich erschrocken wundert,
wenn es dann soweit ist.

Am 31. Januar 2015 beendet Herr Rolf Welz seine Tätigkeit. Wir sind einerseits sehr traurig, dass uns unser „Urgestein“ verlässt. Allerdings freuen wir uns für ihn, da er sich nach so vielen Arbeitsjahren, seinen Ruhestand mehr als verdient hat. Seit 2003 war er in unserem Unternehmen tätig und wurde zum Freund.

Lieber Rolli,

wir danken Dir herzlich, für Deine geleistete Arbeit, für Dein Zuhören, für Dein Immerdasein, für Deine Hilfs- und Einsatzbereitschaft. Auf Dich konnten wir uns immer verlassen. Lass es Dir gut gehen, ohne Bereitschaft, ohne dem Anzug im Flur, ohne Schlafstörungen, ohne Feiertags- und Wochenendeinsätze.

Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute.

Jürgen Päschel

und alle Mitarbeiter vom Bestattungshaus Päschel


Und auch Frau Hiltrud Zanirato wird uns verlassen. Sie kehrt zurück in Ihr Standesamt nach Neukieritzsch. Dafür schlug immer ihr Herz. Dies bedauern wir sehr. Die treue Seele des Landkreises verheiratet wieder die Leute. Sicher eine Aufgabe, der man deutlich mehr Freude abgewinnen kann.

Wir wünschen auch Frau Zanirato alles Gute für die Zukunft und danken an dieser Stelle für Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Korrektheit und liebevolle Art.

Jürgen Päschel

und alle Mitarbeiter vom Bestattungshaus Päschel


2016

Ende des Jahres bewirbt sich Frau Antje Beute bei uns. Sie absolviert gegenwärtig einen Hospizhelferkurs für Trauer und Sterbebegleitung. Schon in der Vergangenheit haben wir in Sachen Gestaltung und Dekoration zusammen gearbeitet. Ab November wird sie unser neues Teammitglied.

Die Herren Jürgen und Christian Päschel beschließen nach reiflicher Überlegung unser Bestattungshaus in eine GmbH umzufirmieren.



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